Dr. Dieter Funke - Psychoanalytische Praxis in Düsseldorf

Vorträge

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Beziehungsweisheit in Mythos und Bibel

Ödipus – der Rätsel-Löser und  Jesus, der Er-Löser
Zwischen den Lebenswegen von Ödipus und Jesus bestehen vielfältige Gemeinsamkeiten und wesentliche Unterschiede. Ein Vergleich zwischen Ödipus und Jesus hilft, sowohl die Weisheit des griechischen Mythos als auch der Erlösungsweg des Christentums besser zu verstehen.

1. Abend: Ödipus  - ein Mensch zwischen Schuld und Versöhnung.
Ödipus, dessen Name „Schwellfuß“ bedeutet, wurde von seinen Eltern mit durchbohrten Fersen ausgesetzt und verstoßen.  Dieser von Freud übersehene traumatische Hintergrund seiner Kindheit führt Ödipus schließlich zu Vatermord und Mutterinzest, ohne dass er davon weiß. Wie er diese unbewusste tragische Schuld bewältigt und durch die  Selbstblendung zur Einsicht in die Wahrheit seines Lebens und schließlich zur Versöhnung findet, macht die Weisheit der griechischen Tragödie aus.

Termin:

Mittwoch, 21.02.2018, 19.30 Uhr

Ort:

Hilden, Evangl. Gemeindezentrum Am Markt

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2. Abend: Jesus – ein Mensch zwischen Himmel und Erde.
Obwohl die Kindheit Jesu ähnlich wie bei Ödipus  Spuren von Verletzung und Entbehrung (Flucht und Verfolgung) aufweist, führt  ihn dies zu der Gewissheit, dass das Reich Gottes  angebrochen ist und er durch diese Botschaft die leidvolle Trennung von Himmel und Erde, von Gott und Mensch überwindet. Diese revolutionäre Behauptung der Einheit von Jenseits und Diesseits in seiner Person bringt ihm schließlich den Tod ein. Das Neue Testament versteht diesen Schritt in den Tod aber als Weg ins Leben und spricht von  „Auferweckung“.  Diese Erlösung, die in der Wandlung des zu Tode gekommenen irdischen Jesus zum unsterblichen Christus, besteht,  wird anhand des Konzepts von Ich und Selbst psychoanalytisch interpretiert. Dadurch kann aus der theologisch behaupteten Erlösung durch den Tod Jesu eine seelische Erfahrung werden, die jeder machen kann, der sich zu einer neuen Sicht „auf-erwecken“ lässt.

Termin:

Mittwoch, 14.11.2018, 19.30 Uhr

Ort:

Hilden, Evangl. Gemeindezentrum Am Markt

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Reihe: griechische Mythologie – psychologisch betrachtet

Ödipus oder wie ein gescheiterter  Mensch zum inneren Frieden findet.


Ödipus, dessen Name „Schwellfuß“ bedeutet, wurde von seinen Eltern mit durchbohrten Fersen ausgesetzt und verstoßen.  Dieser traumatische Hintergrund seiner Kindheit führt Ödipus schließlich – ohne dass er es weiß - zum Mord an seinem Vater.  Als er danach das Rätsel der Sphinx gelöst hat, wird er König von Theben und heiratet – wiederum ohne sein Wissen – die Königin, die seine Mutter ist. Wie Ödipus diese tragische Schuld von Vatermord und Mutterinzest bewältigt und schließlich zu Versöhnung und innerem Frieden  findet, macht die heilsame Wirkung der griechischen Tragödie aus. Dieser Heilungsweg wird aus der Sicht der Psychoanalyse erörtert und vertieft.

Termin:

Mittwoch, 21.03. 2018, 19.30 Uhr

Ort:

Hilden, Haus AWO, Schulstr. 35

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Orpheus und Eurydike

Termin:

Mittwoch, 07.11.2018, 19:30 Uhr

Ort:

Hilden, Haus AWO, Schulstr. 35

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Ödipus – der Rätsel-Löser und  Jesus, der Er-Löser
Zwischen den Lebenswegen von Ödipus und Jesus bestehen vielfältige Gemeinsamkeiten und wesentliche Unterschiede. Ein Vergleich zwischen Ödipus und Jesus hilft, sowohl die Weisheit des griechischen Mythos als auch der Erlösungsweg des Christentums besser zu verstehen.

1. Abend: Ödipus  - ein Mensch zwischen Schuld und Versöhnung.

Ödipus, dessen Name „Schwellfuß“ bedeutet, wurde von seinen Eltern mit durchbohrten Fersen ausgesetzt und verstoßen.  Dieser von Freud übersehene traumatische Hintergrund seiner Kindheit führt Ödipus schließlich zu Vatermord und Mutterinzest, ohne dass er davon weiß. Wie er diese unbewusste tragische Schuld bewältigt und durch die  Selbstblendung zur Einsicht in die Wahrheit seines Lebens und schließlich zur Versöhnung findet, macht die Weisheit der griechischen Tragödie aus.
 

Termin:

Mittwoch, 21.11. 2018, 19.30 Uhr

Ort:

Barbara-Buchhandlung Burgstraße 3, 47441 Moers

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